Amtswechsel im Lions Club

Der Lions Club Lüneburg – Ilmenau hat einen neuen Präsidenten

Michael Behr folgt Wolfgang Fojer

Rottorf. Die tournusmäßige Übergabe des Präsidentenamtes fand im Rahmen eines festlichen Abendessens statt, dem ersten Präsenztermin nachdem sich die Mitglieder des Clubs nur per Videokonferenzen gesehen hatten.

Michael Behr, gebürtiger Lüneburger und bis zum kürzlichen Eintritt in den Ruhestand Managing Director bei der UniCreditBank in Hamburg, übernimmt tournusmäßig das Amt des Präsidenten von Wolfgang Fojer.

Michael Behr: „Ich möchte zu einer Schärfung des Profils unseres Clubs beitragen und noch stärker als bisher herausarbeiten was Armut und Bedürftigkeit ist. Dabei hoffe ich etwas tun zu können, was auch in den Augen meiner prominenten Urgroßmutter, Anna Vogeley, Bestand gehabt hätte. Mit unserer Mitgliedschaft bei den Lions sind wir eine Verpflichtung eingegangen und Verpflichtungen fallen uns umso leichter je mehr Freude dabei ensteht. Wir schöpfen unsere Freude aus den Freundschaften untereinander, dem Sinn unseres Handelns und der Dankbarkeit derjenigen, für die wir etwas tun konnten.“

Der jüngere der beiden Lüneburger Lions Clubs blickt auf eine erfolgreiche Bilanz zurück: Seit Gründung konnten durch die Veranstaltung gesellschaftlicher Aktivitäten, dem jährlich erscheinenden Adventskalender und in den letzten Jahren durch Entenrennen am Stintmarkt deutlich mehr als eine halbe Million Euro an Spenden mobilisiert werden. Hiervon flossen mehr als die Hälfte in Projekte für bedürftige Kinder und Jugendliche (z.B.: Ferienprojekt Fresh, Schule am Knieberg, Lions Quest, Internationales Friedensdorf u.v.m.). „Im Jahr 2019 / 20 haben wir u.a. durch unser Entenrennen, welches wir im 2-jährigen Rhythmus durchführen, ein Spendenvolumen von rund € 50.000 bewegen können. Davon haben wir vor allem ein Betreuungsprojekt für Familien mit an Diabetes erkrankten Kindern unterstützen können“ erklärt Wolfgang Fojer. „Das ist viel Geld für einen Club mit nur 38 Mitgliedern.“

Michael Behr ergänzt: „Im Interesse unserer Spendenempfänger hoffen wir natürlich gerade in diesen Zeiten auf die Spendenbereitschaft unserer Gönner. Dabei werden wir auch die Auswirkungen von Corona verfolgen und im Blick behalten.“